Morning hours

Image

Morning hours

One of those early mornings, when the sun is coming through and you know this can become a great day..

Advertisements

anfang und ende

ich singe für dich und umarme den abschied;

so schwer es mir fällt, aber ich liebe dich nicht!

 

“Wenn du denkst du hast genug, dann kannst du ja gehen”!

“Soll das ein Ultimatum von dir sein. Ist es das was du willst”?

Jetzt war sie enttäuscht und verletzt. Diese, seine eigene unfehlbare Härte traf direkt ihr Herz.

“Weisst du überhaupt, wie sehr du mich verletzt mit dem was du sagst?”Tränen standen bereit. Ihre!

“Mach keinen Aufstand, jeder wird irgendwann verletzt.” Sein Sarkasmus war zuviel.

“Das musst du ja wissen, denn das kannst du ja am besten”. Sie musste sich beruhigen,”doch diesmal kommst du mir nicht so leicht davon”.

“So, was hast du denn vor mit mir, soll ich an deinen Marterpfahl gefesselt gestehen, was du von mir hören willst. Jede Kleinigkeit die ich falsch gemacht haben soll, da du ja wie wir wissen Schätzchen, nichts falsch machst. Wie kannst du ja auch, du bist perfekt. Komm schon, zeig mir deine Liste, wo du alle meine Fehler aufschreibst und sammelst. Du willst Vergeltung? Alles was du willst Schätzchen, du kriegst es”.

“War das alles”?

“Was meinst du mit, war das alles“?

“Du willst mir ein schlechtes Gewissen einreden. Mein Lieber das schaffst du diesmal nicht. Ich kenne dich dafür zu gut. Darauf falle ich nicht mehr rein”.

Alles war nunmehr ausser Kontrolle geraten. Was vor einigen Minuten zärtlich angefangen hatte, war jetzt zu einem rasanten Schlagaustausch von Schuldzuweisugen ausgeartet.

Sie hatte sich nicht mehr im Griff. Sie hatte die letzte Ausfahrt verpasst. Was war nur geschehen. Hatten sie sich verändert und wenn ja, wie sehr. Alles fiel auseinander.

“He Schatz, was ist”? Sie antwortete nicht. “Komm schon Kleines?”

“Was?”

“Ich frage was mit dir los ist”. Sah es nur so aus, oder klang er jetzt wirklich besorgt. Er war im Begriff auf sie zuzugehen.

“Nichts”, eine lange Pause, dann “nichts, ich, ich muss jetzt gehen”.

“Hey ist wirklich alles O.K.?”

“Nichts ist O.K., verstehst du, nichts. Der Tag passt mir nicht, die Nacht passt mir nicht”.

Er, völlig verdutzt: “Was redest du da?”

“Was ich rede. Du möchtest wissen über was ich rede, ich rede über uns verdammt. Über unsere Beziehung die auseinander fällt. Verstehst du überhaupt, was sich hier abspielt? Wir verstehen uns nicht mehr. Wir reden aneinander vorbei. Wir streiten über jede Kleinigkeit die gut genug ist unsere Beziehung ein Stückchen mehr zu zerstören. Und du, du stehst nur dabei zu und lässt alles geschehen”.

“Komm her”, er wollte sie umarmen. Sie liess ihn nicht.

“Ich muss jetzt gehen”.

“Hey!” sie drehte sich nicht einmal um. Sie nahm ihre Jacke und ging.

2.

A. machte die Tür auf. Draussen war es sehr kalt. Er fror. Er sah sie an. Sie kochte gerade etwas. Wahrscheinlich eines ihrer selbst kreierten Gerichte, die er so sehr liebte. Sie nannte sie Kleinigkeiten, aber für ihn waren es Festessen.

Sie vergass, dass es immer nur für ein paar Stunden war. Die Momente an seiner Seite. Sie wollte nicht an das Ende denken. Sie verdrängte alles würdevoll.

Er packte sie voller Leidenschaft. Es kam plötzlich, für beide. Er schaute sie an. Er umarmte sie so fest, so als würde er sie nie wieder loslassen. Er wollte sie dort, neben den kochenden Töpfen. Er küsste sie hart auf den Mund. Sie erschrak. Er öffnete ihr die Bluse, und sie umarmte ihn, ohne es sich bewusst zu werden. ‘Das glücklich sein an verregneten Tagen’. Halb küssend, hauchte sie ihm „Ich liebe dich“ in sein Ohr. Diesmal bewusst. Er hatte es seit langem nicht mehr gehört. Sie schaute ihn an, erwartete eine Antwort. Sie brauchte seine Antwort, seine Bestätigung. Aber sie hörte nur sein Stöhnen als er in sie hineindrang. Sie bewegte sich dabei und rutschte mit ihrer Hand aus und liess die Vase neben ihr, fallen. Sie zerbrach.

Sie hörte abrupt auf, stoss ihn von sich weg, um die Scherben aufzuräumen. Sie passte nicht auf, und schnitt sich am Finger. Er bemerkte nichts.

“Weiss du noch..”, geistesabwesend schaute sie die zerbrochene Vase an. Doch diese gab ihr keine Antworten mehr. Auch er nicht.

“Ja”. Er hatte sie ihr geschenkt. Nach ihrer ersten gemeinsamen Nacht.

“Es war am Muttertag”, sagte sie traurig.”Damals hast du mir zum ersten mal gesagt dass du mich liebst”.

Er sagte nichts. Sein Gesichtsausdruck war traurig. Es schien ihm nicht zu erfreuen, über diese Erinnerungen zu sprechen. Er dachte nicht wie sie, dass sie eine wundervolle Beziehung hatten. Er dachte nur daran, wie er sie jetzt dazu bringen würde, ihn gehen zu lassen. Er würde ihren Stolz knacken. Das war einfach.

Nein, jetzt besass er kein Gewissen, er musste hart sein, sonst hätte er noch Mitleid mit ihr, wie in den letzten Wochen. Er hielt dieses Spiel nicht mehr aus. Nein, er fand es schlimm dass er sie belügen musste. Das hatte sie nicht verdient.

Sie hob die Scherben auf, und plötzlich dachte sie, dass er auf ihr „ich liebe dich“ nicht geantwortet hatte. Sie sah die Vase an die zerbrochen war. Es konnte nicht sein, erst gestern hatte er ihr Blumen gekauft. Die Blumen die ihr so sehr gefielen. Chrysantheme.

Das war nur eine fixe Idee von ihr, das konnte nicht sein. Aber wann hatte er ihr zum letzten mal gesagt, dass er sie liebe. Warum war er nur so traurig in letzter Zeit. Aber wieso hatte er sie heute so plötzlich, so voller Leidenschaft geküsst. Die Leidenschaft in seinen Augen. Was war nur mit ihr los. Sie irrte gedankenverloren im Labyrinth ihrer Zerstreutheit. ‘hör auf’, befahl sie sich.

“Du blutest ja,” er sah besorgt aus. Sie dachte an die Rosen, die er für sie damals aus dem Garten ihrer Nachbarn geklaut hatte und wie Romeo auf ihren Balkon im dritten Stock hinauf geklettert war, um ihr einen Antrag zu machen. Damals was alles gut. Ja, Romeo war damals frisch verliebt und dachte nicht an die Zukunft und Julia, mit ihrer Liebe beschäftigt, hörte schon die Glocken läuten. Wie jung sie damals waren. Sie schwebte in den Wolken seiner Liebe. Sie konnte nicht mehr fallen.

Julia war jetzt 20 und keineswegs erwachsener als die Julia von 17. Sie lebte ausschliesslich für ihn und Romeo wollte nicht mehr sterben ohne sie, er wollte sie verlassen ohne sie zu verletzen. Aber wie? Er konnte ihr nicht einfach sagen, dass er sich von ihr beengt fühlte. Nein, er hatte sich nicht in eine andere verliebt. Er liebte nur sie, aber er konnte nicht mehr mit ihr zusammen sein.

Er dachte nur daran, wie befreit er sich fühlen würde, wenn er nicht mehr mit ihr zusammen leben müsste.

Einmal in der Woche hatten sie ihren Treffpunkt, für einsame Stunden von Glück, Unbeschwertheit und Eintracht. Die Wohnung eines Freundes der sie ihnen überliess.

Eine ‘Probeehe’ für nicht-erwachsene. Aber diese Probeehe hatte nicht bestanden. Er war nicht bereit, dieses eine wertvolle zu opfern. Seine Freiheit, seine Unabhängigkeit. Seine Ruhe.

Ja, er wusste dass er ein Feigling war. Als es ihm bewusst wurde, bekam er es mit der Angst zu tun. Unbewusst war es ihm klar dass es nicht so einfach war.

Er wollte am liebsten heulen, ihr in den Schoss fallen und sie umarmen. Aber gleichzeitig wollte er sie anschreien und ihr ins Gesicht sagen, dass er sie nicht mehr liebte und sie nicht mehr sehen wollte. Er wollte wegrennen und schreien und sich betrinken und dabei seine neugewonnene Freiheit feiern.

Er wollte nichts mehr tun, er konnte sich nicht entscheiden und plötzlich dachte er an den Tag an dem sie ihr erstes gemeinsames Jahr zusammen gefeiert hatten und was sie sich damals geschworen hatten. Es war für ihn als würden sie ewige Treue schwören, als würden sie eine Zeremonie durchführen:

“Wieso vor dem Fernseher?” sie lachte,”als Ersatz für den Pfarrer?”. Ein ironisches Grinsen breitete sich über ihr Gesicht und versprach so vieles. Das wusste er.

“Dort wo der Fernseher steht ist das Licht besser. Du siehst so wundervoll aus”, er sagte es mit so einem ernsten Gesicht, dass sie dabei losprustete. Die Vorstellung , sie würden vor dem Fernseher hinknien, und sich die ewige Liebe schwören, brachte sie wieder zum Lachen.

“Echt, manchmal hasse ich dich”! Er meinte es nicht ernsthaft, aber in dem Augenblick wollte er sie treffen, dafür dass sie ihn nicht ernst nahm.

Er kam sich nackt vor, als würde sie über seinen Penis lachen. Das passierte häufig mit ihr. Aber sie lachte ihn nicht aus. Sie fand nur die Vorstellung witzig.

“Versteh’ mich doch, es ist, als würde ich dem Fernseher ewige Treue schwören und nicht dir. Ausserdem weiss ich sowieso dass du mich hasst, wiederhole dich also nicht“. Sie sah ihn mit diesem verführerischen Blick an, ihre Augen lachten ihn zärtlich an und er konnte nicht anders, als sich neben ihr zu knien und sie zu umarmen und für eine längere Zeit nicht wieder loszulassen. Er küsste ihre Augen, ihre Nase, ihre Ohren und dann ihren Mund.

“Du hast recht, ich hasse dich und vergiss das nicht.“ Mehrere Küsse später: „ich hasse dich, ich hasse dich, ich hasse dich”. Das Dritte mal ging sein ‘ich hasse dich’ in ihrem Kuss unter. Er wollte sie nie wieder im Leben loslassen.

“Ich möchte”, er sah ihr fest in die Augen.

“Ich möchte?”, sie schaute ihn an. Er sah ihr fest in die Augen, er brauchte ihr nichts zu sagen, ihre Augen sprachen alles aus, aber er wollte ihr trotzdem seinen Schwur aufsagen.

“Ja, ich möchte dich ausschliesslich für mich, an meiner Seite. Ich möchte dir alles geben, alles für dich sein. Für immer zusammen. Ein Körper, eine Seele. Sich niemals loslassen. Sag mir ob du das möchtest. Sag ja, wenn du willst”.

“Ja , ich will. Ich werde dich immer lieben, immer ausschliesslich dich. Wenn du willst, sag ja”, sie lachte für einen Augenblick, wurde aber gleich wieder ernst. “Sag ja”.

Sie schlossen sich die Augen, dort neben dem Fernseher, in der dunklen Ecke in der das Licht sie leicht umarmen schien, und Tränen flossen über ihre Wangen als sie sich ihr Jawort sagten.

3.

Eine Träne floss über seine Wange, als er sie jetzt neben den Scherben kniend sah. Diesmal, diesmal war es nicht neben dem Fernseher. Diesmal war es vor Scherben. Diesmal lachte sie auch nicht. Sie blutete. Aber er hasste sie auch nicht. Er hatte Mitleid mit ihr. Die zweite, dritte , vierte und fünfte Träne floss über seine Wangen.

Sie sass einfach nur da, vor den Scherben und schaute auf das Blut das auf dem Boden langsam tropfte, zeitgleich mit seinen Tränen. Langsam trat die Ernüchterung ein. Jetzt verstand sie sein Verhalten. Ganz plötzlich verstand sie alles.

In ihrem Kopf war Leere. Sie dachte einfach an gar nichts. Es war alles zum Stillstand gekommen. Vielleicht wartete sie darauf dass er etwas sagte, aber er wollte nicht denken, auch nicht sprechen. Sie war traurig.

Es vergingen Minuten und hinter ihrem Rücken stand er da, gewissenlos und plötzlich wussten es beide. Er wusste was sie, und sie was er dachte. Beiden war es bewusst und sie brauchte sich nicht umzudrehen. Sie kannte seinen Gesichtsausdruck auch ohne ihn zu sehen.

Diesmal war er nicht nackt, seine Penisgröße war in Ordnung.Diesmal brauchte er sie auch nicht zu küssen. Keine Umarmungen mehr, alles vergessen, das ‘ was ich von dir will, was du von mir willst”, ausschliesslich vorbei für immer.

Alles was er wollte, den Befehl zu gehen, eine Genehmigung das Nest zu verlassen, für immer. Doch trotzdem passierte nichts. Alles lief in ihren Köpfen ab, und sie besiegelten den Beschluss.

Sie dachte Über seine Liebe nach, wenn sie ihn verletzt hatte. Sie war jetzt verletzt. Wann immer er jemanden brauchte, war sie da, sie war ein Teil von ihm geworden, den man nur gewaltsam spalten konnte. Doch wieso wollte er sich von ihr trennen. Was hatte sie falsch gemacht?

Was immer er fühlte, fühlte auch sie. Er war der Körper, sie die Seele. Wieso wollte er ihr das antun. Nur über meine Leiche dachte sie und gleichzeitig daran wie kindisch dieser Gedanke war. Aber wenn sie ihn wirklich liebte, dann musste sie ihn gehen lassen. Dann liebte sie ihn wirklich. Vielleicht war das nur eine Prüfung von ihm um zu sehen, ob sie ihn wirklich liebte. Ja, sie musste ihn gehen lassen. Sie würde ihn immer lieben, alles war nur ein Spiel. Wenn sie ihn verletzt hatte, dann war sie verletzt. Sie dachte über seine Liebe nach.

Sie konnte ihn gehen lassen. Sie wollte es ihm nicht zu schwierig machen, dazu liebte sie ihn zu sehr und wenn er sie liebte, dann würde er zurückkommen. Heute, morgen, irgendwann. Es war ja auch kein schöner Tag heute. Morgen wäre vielleicht ein besserer Tag es noch einmal zu versuchen.

Aber was kümmerte sie das überhaupt, er wollte sie ja sowieso nur prüfen. Es war eines dieser Spielchen von ihm. Er würde gleich danach zurückkommen und sie umarmen und ihr sagen ‘ich hasse dich’ während seine Lippen ihre berühren würden!

Sie kümmerte sich nicht so sehr darum, auch nicht über die Scherben. Die waren sowieso zerbrochen. Sie wieder zusammenzukleben, lohnte sich sowieso nicht mehr. Es wäre nur zeitaufwendig. Ausserdem würde man trotz allem erkennen dass die Vase schon einmal zerbrach.

Sie drehte sich um, machte den Mund auf, und sah dabei in sein verweintes Gesicht. Ja, er wollte es ihr noch schwieriger machen. Nun, sie liess sich nicht davon beeindrucken. Doch diesmal konnte sie nicht wissen was er dachte. Sie konnte nicht wissen, dass er sie am liebsten umarmt hätte und ihr gesagt hätte, dass er sie dafür hasse, dass sie die wundervolle Vase zerbrochen hatte, die er mit viel Liebe für sie geklaut hatte. Diesmal lag sie falsch.

Das ‘ich liebe dich’ stand in seinen Augen und sie las nichts darin, sie konnte nichts mehr darin sehen. Sie sah nur in seine Augen und sah nur seinen Bluff. ‘No more Mr. Nice Guy’! Sie sah die Scherben und mit einer Zielstrebigkeit ging sie zur Tür, öffnete diese und sah ihn wieder an. Nein, diesmal kam sie nicht in seine Arme gerannt. Und plötzlich wusste er, dass nicht er, sondern sie das Ende bestimmt hatte, gerade in jenem Augenblick. Er war überrascht, er hatte es nicht kommen sehen, und anfangs verstand er ihre Geste nicht. Er wollte sie doch, ja er war sich völlig sicher dass er sie wollte. Er liebte sie doch, und diesmal war es keine Einbildung, er brauchte sie, doch sie war schneller als er und hatte sich entschieden.

Aber wieso, wieso verlor er jetzt, wo er kurz davor war zu gewinnen. Wieso, ‘ein Körper und eine Seele’, sag ja, bitte sag ja, hier und jetzt!

Er flehte sie mit seinen Augen an, aber alles was er in ihren las, war ‘gehe, hier und jetzt, was ich von dir möchte , ist dass du gehst. Es ist zu Ende’!

Sie übersah sein Flehen und glaubte immer noch er würde nur bluffen. Sie glaubte er würde über diese Tür gehen und wieder zurückkommen. Er stand schon neben der Tür, das “gehe” in ihren Augen. Der Befehl war da, es gab kein Zurück mehr. Es war seine Schuld und er wusste nicht warum. Wollte sie ihren Stolz bewahren und vor ihm Schluss machen? Die Tür schloss hinter ihm. Er konnte nicht mehr zurück.

Draussen regnete es immer noch, er lief stundenlang im Regen umher, ohne dabei denken zu können und seine Tränen konnte man nicht mehr von den Regentropfen unterscheiden. Alles verwischte vor seinen Augen und seine Gedanken wirrten verloren umher.

4.

Sie schloss die Tür, er würde bald zurückkommen. Sie musste nur ein bisschen Geduld haben bis er sie in seinen Armen hielt. Er würde ihr zuflüstern wie sehr er sie hasste und sie wären wieder glücklich.

Nach ein paar Stunden verliess sie die Wohnung. Wenn er heute nicht kommen würde, würde er morgen kommen. Oder übermorgen. Es war ihr jetzt egal. Sie wollte nicht mehr daran denken, nicht heute! Sie warf die Tüte mit den Scherben in den grauen Mülleimer und ging nachhause.

geschrieben, 11/91

(c)5islandclub  

Τσαλαπατώ

Μερικές φορές αναρωτιέμαι το γιατί δεν καταφέρνω να κάτσω και να γράψω κάτω όλες τις σκέψεις μου που τριγυρνάνε τσιριτρί, τσιριτρό στο μυαλό μου λες και δεν έχουνε τίποτα άλλο να κάνουνε, απο το να με ξεσηκώνουν, μόνο και μόνο για να με σταματάνε την ίδια στιγμή.

Λέω και εγώ λοιπόν να πω μια ιστορία, οργανώνοντας ένα τρελλό πάρτυ ‘coming out’ για τις σκέψεις μου. Άλλα δεν θέλουν να έρθουν. Ντρέπονται. Και επειδή κάπου πρέπει να ξεκινήσει αυτή η ιστορία, σκέφτηκα να της δώσω το τέλος και να βρει απο μόνη της, σαν αυτόματος πιλότος, την αρχή.

Και ποιο λοιπόν είναι το τέλος; Σίγουρα δεν μπορεί να είναι χαπι-εντ (ούτε χάπι ούτε εντ), διότι αυτό θα σήμαινε ότι δεν θέλει πολύ για να σκεφτεί η ιστορία απο μόνη της μια οποιαδήποτε αρχή. Αν όμως της δώσεις ένα τέλος χωρίς χάπι (τον εντ τον έχουμε παρατήσει σ’αυτό το σημείο) της βάζεις δύσκολα, και εκεί είναι που γίνεται ενδιαφέρον ή υπόθεση..

Et voila το τέλος: η ηρωίδα αυτοκτονεί, και μένει πίσω ο άντι-ήρωας ή η άντι-ηρωίδα. Γιατί ειλικρινά σε μια ιστοριάς αγάπης ή λοβ-στόρι δεν έχει σημασία, άντρας-γυναίκα, άντρας-άντρας ή γυναίκα-γυναίκα, αφήνουμε τον αναγνώστη ή την αναγνώστρια ανάλογα το γούστο να αποφασίσει. Ε λοιπόν, μένει το δεύτερο πρόσωπο πίσω για να λύσει ένα παλιό αίνιγμα.

Να το σβήσω ή να σκεφτώ άλλο τέλος; Ας αποφασίσεις εσυ και οι σκέψεις μου μαζί.

Image

The strange attractor

Quote

“The world of the strange attractor is a place where those who have no destination end up. It is a haven for the lost, a common place in the eye of the hurricane where the collected debris from millions of worlds comes together and becomes something all its own. A collage of people, places, and things who had all lost their ways and felt the inescapable pull of the strange attractor.”

20121111-115026.jpg

The 5 Islands

I cannot remember when I started writing, I must have been around 14 or maybe younger than that. Since then I haven’t stopped thinking about the 5 Islands, hence the title 5islandclub. The ‘s’ became redundant, and since I am not a native speaker I simply dropped it. Looked better to me. Could better concentrate on the number 5, and it became a single entity to me. Five became one!

20121012-203050.jpg